Analysen, Werkzeuge und Einschätzungen – für die, die KI nicht einfach denen überlassen wollen, die damit Macht ausüben.
Auftakt der neuen Reihe „Wem gehört das Gedächtnis?“: Wie eine NGO ein KI-Wissenssystem über die eigenen Akten aufsetzt, ohne die Menschen zu verraten, die ihr vertrauen. Teil 1 zeigt die sieben Stellen, an denen personenbezogene Daten anfallen – und warum Artikel 9 für NGOs der Normalfall ist, nicht die Ausnahme.
Abschluss der Reihe „Digitaler Kolonialismus & KI“: 118 von 193 Staaten sitzen bei keiner der großen KI-Verhandlungen mit, der EU AI Act wird entschärft, „souveräne KI“ als NVIDIA-Verkaufsargument – und die ehrliche Bilanz.
Teil 3 der Reihe: 485 Terawattstunden, 7,6 Millionen Liter Wasser am Tag, über 60 Kabel in Big-Tech-Hand – und zwei populäre Empörungsgeschichten, die dem Faktencheck nicht standhalten.
Teil 2 der Reihe: 1,32 Dollar die Stunde für die Säuberung von ChatGPT, 81 % schwere PTBS-Fälle – und ein Gericht in Nairobi, das Big Tech nicht entkommen lässt. Kolonialismus oder einfach Kapitalismus?
Teil 1 der Reihe: 41 % Englisch, 0,011 % Swahili – die messbare Schieflage der Trainingsdaten. Der Augenscanner, der erst im Süden übte. Und ob „digitaler Kolonialismus“ das richtige Wort ist.
Bei einem Blackout fällt jede Cloud-KI aus – genau dann, wenn isolierte Teams sie am dringendsten bräuchten. Was lokale, offline laufende Modelle wirklich leisten und warum die Antwort nicht „mehr KI“ heißt.
Menschen erkennen Deepfakes kaum besser als per Zufall – und überschätzen sich dabei. Warum KI-Kompetenz ein notwendiges, aber kein hinreichendes Gegengift ist, und was Organisationen wirklich tun können.
UNHCR-Biometrie, BAMF-Dialekterkennung, fehlerhafte Übersetzungen im Asylverfahren und die Lücken des EU AI Act: Wie KI das Leben Geflüchteter bestimmt – und was NGOs wissen müssen.
Zwischen „Rise of AI“ und „Cables of Resistance“: Warum beide Perspektiven stimmen – und warum die Frage lautet: Wem gehört KI?